Gastgeber

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Universität für Bodenkultur Wien   BOKU-Logo

Die Universität für Bodenkultur Wien zeichnet sich in Forschung und Lehre durch die Verbindung von Naturwissenschaft, Technik und Wirtschaftswissenschaften aus. In vielfältigen Bereichen, so auch im Themenfeld der Landschaftsentwicklung und im Tourismus wird versucht das Wissen um die ökologische und ökonomische nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen in lebenswerten Kulturlandschaften zu mehren. Die Anwendungsbezogene Forschung an der BOKU soll einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung, gerade auch in sensibler Bergwelt leisten. Die BOKU, hier vertreten durch das Institut für Landschaftsentwicklung, Erholungs- und Naturschutzplanung, sieht ihre Aufgabe auch darin Forschungsergebnisse zu kommunizieren und den Prozess des sogenannten lebenslangen Lernens in der Gesellschaft zu unterstützen. Hier bietet die Kooperation mit der Stiftung pro natura-pro ski eine ausgezeichnete Möglichkeit.

 

Stiftung pro natura-pro ski   Logo pro natura pro ski

Die Faszination des Wintersports in den Alpen ist ungebrochen. Der Winter in den Bergen und die damit verbundenen Möglichkeiten der sportlichen Betätigung erfreuen sich großer Beliebtheit. Gleichzeitig ist der Wintersport eine der wichtigsten Einkommensquellen für die ortsansässige Bevölkerung. Bei allen Vorteilen hat diese Entwicklung mit den Eingriffen in die ökologisch und landschaftlich sensible Bergwelt ihren Preis. Die Stiftung “pro natura – pro ski” möchte diese Freizeit- und Erwerbsmöglichkeiten mit ihrem Engagement langfristig sichern. Das erfordert aber gleichzeitig, dass das wichtigste Kapital der Alpenregionen – die Landschaft – nachhaltig genutzt wird. Verantwortungsbewusste Bahnunternehmen, die dieses Ziel in ihrem Skigebiet systematisch anstreben, stoßen in der Öffentlichkeit auf positive Resonanz und ihre unternehmerischen Aktivitäten dank einer offenen Kommunikation leichter auf Verständnis. Um die Eigeninitiative zur nachhaltigen Nutzung und Aufwertung von Skigebieten zu unterstützen, sind anerkannte methodische Instrumente und entsprechende Bewertungsmodelle erforderlich. Nutzenpotenziale für das Skigebiet, auf die die Stiftung pro natura-pro ski aufmerksam machen will:

  • Wettbewerbsvorteile (Imagegewinn u.a. bei der Bewerbung von Wintergroßveranstaltungen, Attraktivität für umweltsensible WintersportlerInnen)
  • Kostenreduzierung (z.B. durch Vermeidung von kostenintensiven Sanierungen bei flächenwirksamen Schäden, Erhebung von Einsparungspotentialen)
  • Risikominimierung (Verbesserte Informationsbasis in Bezug auf Umweltrisiken u.a. durch Kenntnis des flächenwirksamen Schadenpotentials)
  • Verbesserung der Organisation (effizientes, unternehmensinternes Öko-Controlling, verbesserte Kommunikation im Unternehmen, erhöhte Identifikation und Motivation der MitarbeiterInnen)